Keramikmagnete besser als AlNiCo-Magnete

Elektronikinfo.de schreibt in dem Artikel “Elektrogitarren” folgendes zu den Magneten der Tonabnehmer (PUs) von E-Gitarren: 

“Dem Magnetfeld wiederum ist es völlig egal, ob es durch einen relativ teuren Neodymmagneten, einen billigen Ferritmagneten oder gar einen Elektromagneten (bei Gitarrenpickups allerdings nicht üblich) erzeugt wird. Es gibt nur einen einzigen theoretischen Einflußfaktor: Die Wirbelströme, die im Magneten bei Änderung des magnetischen Flusses, d.h. hier durch Saitenschwingung, entstehen. Wirbelströme erhöhen die Dämpfung der klangprägenden Resonanzspitze (siehe  unten). Aber hier sind gerade die elektrisch kaum leitenden Ferritmagnete (gern auch Keramikmagnet genannt, um das Gefühl einer höheren Wertigkeit zu erzeugen) den teuren, aber elektrisch gut leitenden Kollegen wie z.B. den zu Unrecht mystifizierten AlNiCo-Magneten haushoch überlegen, weil bei Ihnen die Wirbelströme und damit die Dämpfung vernachlässigbar gering sind. Bei einem Tonabnehmer ist aber der Magnet normalerweise nur für einen sehr geringen Teil der Dämpfung verantwortlich. Die ganze Diskussion um das Magnetmaterial ist daher ganz großer Unsinn und hat nur Geldmacherei zum Ziel. Insbesondere kann kein Magnet dieser Welt “warm” oder gar aggressiv klingen, denn ein Magnet hat keinen Frequenzgang. Die Ursachen für den “warmen Klang” eines Tonabnehmers sind immer ganz andere (siehe  Tonabnehmer-Sound).”

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